Österreich: Ärztin schlägt nach Nebenwirkungen bei Kinderimpfungen gegen COVID-19 Alarm

Österreich: Ärztin schlägt nach Nebenwirkungen bei Kinderimpfungen gegen COVID-19 Alarm

Österreichs Regierung lässt trotz Nichtempfehlung der Weltgesundheitsorganisation Kinder gegen COVID-19 impfen. Nun kam es bei mehreren Kindern in Niederösterreich zu so schweren Impfnebenwirkungen, dass diese in ein Krankenhaus eingeliefert werden mussten.

Trotz der Nichtempfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden in Österreich auch Kinder und Jugendliche gegen COVID-19 geimpft. Eine anonym bleiben wollende Ärztin aus Niederösterreich berichtete am Donnerstag nun über Fälle von schweren Nebenwirkungen nach der Impfung. Gegenüber dem Exxpress sagte sie: 

„Es waren noch nie so viele Schüler vor meiner Türe wie heute.“ 

Als aktuellsten Fall nannte sie eine 15-jährige Schülerin, die „Druck im Brustbereich“ verspürte. Sie wurde wenige Tage nach ihrer Impfung zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht.

Wie die Medizinerin weiter besorgt mitteilte, habe das Mädchen ihr anvertraut, dass das Beratungsgespräch bei der Impfung vorletzten Sonntag sehr oberflächlich gewesen sei und nur kurze Zeit angedauert habe. Über mögliche Nebenwirkungen oder explizit über Herzmuskelentzündungen sei sie nicht informiert worden.

Die Ärztin berichtet auch über einen erst 13-jährigen Schüler, der heftige Nebenwirkungen nach der Impfung verspürte. Konkret klagte er über akute „Atemnot und Schwäche“, bevor er in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Auf Nachfrage seiner Mutter nach einem eventuellen Zusammenhang mit der Corona-Impfung bekam diese laut ihren Angaben vom zuständigen Arzt zu hören:

„Das wissen wir nicht, wir wissen ja noch nicht, was die Impfung mit den Kindern macht, die Impfung ist ja noch neu und unerprobt!“

Nicht nur für die erfahrene Schulärztin zeigt sich hier die Krux der gesamten Impfkampagne. Keiner könne ihrer Beurteilung nach bislang wissen, wie das Immunsystem von Kindern auf diese neuartige Impfung anschlägt. Neben den aktuellen Auswirkungen könne man die Langzeitfolgen überhaupt noch nicht abschätzen. Deswegen habe auch die deutsche STIKO keine Empfehlung zur Impfung abgegeben, genau wie die WHO. Auch im benachbarten Österreich impft man mit einer (Not-)Zulassung für spezielle Einzelfälle, also vorerkrankte Kinder, „die nicht großflächig um den Preis der möglichen Schädigung gesunder Kinder empfohlen werden kann, da Kinder ohnehin ein minimales Erkrankungsrisiko haben und auch sehr wenig zum Infektionsgeschehen beitragen“, wie die Ärztin besorgt resümiert. 

Der Kurier berichtete Anfang Juni über eine von der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ) veröffentlichte Stellungnahme, in der sich diese für die Impfung von Kindern und Jugendlichen ausgesprochen hatte.

Die Auswertung österreichischer Daten hätte demnach ergeben, dass im Kindes- und Jugendalter bei etwa einer von 1.000 Infektionen mit einem schweren Verlauf gerechnet werden muss, was die Impfung bei so jungen Menschen rechtfertige. Die ÖGKJ spricht sich aber gegen eine verpflichtende Corona-Impfung in dieser Alterskohorte aus.

In Deutschland forderte zuletzt SPD-Politiker Karl Lauterbach ein „Umdenken“ bezüglich der Impfung von Kindern und Jugendlichen. 

So soll die STIKO ihre eingeschränkte Empfehlung für die Corona-Impfung von Kindern und Jugendlichen überdenken. Lauterbach sagte der Rheinischen Post:  

„In Großbritannien sind bereits viele Kinder mit COVID in der Klinik. Die Ständige Impfkommission argumentiert, dass COVID für Kinder harmlos sei. Für die Delta-Variante gilt dies meiner Ansicht nach aber nicht.“


Quellen / Links:
https://gesichtzeigen.digital/?p=496
https://de.rt.com/gesellschaft/119865-osterreich-arztin-schlagt-bei-nebenwirkungen/

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