Kinderrechte in der Coronazeit?

Kinderrechte in der Coronazeit?

M. Hilger: Mein Name ist Marc Hilger, ich bin 52 Jahre alt, Vater von 2 Kindern und arbeite seit fast 30 Jahren als Lehrer an der öffentlichen Schule. Im Laufe der Jahre habe ich mich mit den Bedürfnissen der Kinder befasst und immer versucht, Lösungen zu finden damit die Kinder gerne zur Schule gehen, die Kinder gut lernen und vor allem auch Kinder mit besonderen Bedürfnissen einen Weg finden in der Schule mit den anderen Kindern. Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit Kinderrechten und arbeite mit ausländischen Experten zusammen, um sicherzustellen, dass Kinderrechte auch in den Schulen einen Platz haben. Ich bin auch Botschafter für Kinderrechte im Zentrum für politische Bildung, einem Dienst des Ministeriums, das die politische Bildung von Kindern fördert. Ich bin derzeit in einer Bewegung namens FAIR aktiv, die sich im Rahmen der Coronamaßnahmen, die ergriffen wurden und werden, für die Sache der Kinder einsetzt. Wir stehen für Respekt, Individualität, Gemeinwohl und Freiheit der Kinder ein. Ich selbst bin als Privatperson an dieser Bewegung beteiligt, und diese Bewegung arbeitet auch mit anderen Bewegungen und Verbänden zusammen. Wir sind ein Netzwerk hier in Luxemburg und arbeiten auch mit Verbänden im Ausland zusammen. Hier in Luxemburg sind wir eine Gruppe von rund 2.000 Mitgliedern, die sich hauptsächlich aus Eltern, Großeltern, Lehrern und Erziehern zusammensetzt. Moderatorin: Vielen Dank. Wir sind alle betroffen von der aktuellen Situation und im Schulaltag gibt es auch drastische Veränderungen für die Kinder. Sie haben so manches erlebt, dann recherchiert und weitergeleitet nach oben. Was hat Sie motiviert Schritte in diese Richtung zu unternehmen, denn ich denke, es braucht Zivilcourage, Überzeugung und Entschlossenheit eine Gegenstimme zu diesem Thema zu bringen? M. Hilger: Also, ich wurde relativ früh auf die Konsequenzen der Maßnahmen wie Masken und wie Distanzierung aufmerksam, das hat mich aufgebracht, weil ich sah, dass es nicht gut für die Kinder war. Und dass es die Kommunikation zwischen Kindern und Erwachsenen stört. Und dann habe ich geschaut was man tun kann, weil ich von anderen Kollegen ähnliche Aussagen erhalten habe, dass es vielen Kindern nicht gut geht. Die Kinder brachten ihre auch von den Medien geschürte Angst mit in die Schule und wir sprachen viel darüber, auch viele Kollegen, Lehrer und Erzieher sahen, dass die Maßnahmen den Kindern nicht gut taten. Kurze Momente der Angst sind normal, das tut nicht weh, aber wenn die Kinder in eine Lebens-angst geraten und diese lange anhält und wenn die Eltern auch Angst haben, dann wird das eine sehr gefährliche Mischung die Auswirkungen auf die Entwicklung der Kinder und ihre Zukunft haben wird, und das empörte mich, weil ich dachte: Auch wenn die Situation schlecht ist, kann es nicht sein, dass wir unsere Kinder in eine so prekäre Situation bringen. Und dann habe ich relativ früh nach legalen Möglichkeiten gesucht, um etwas zu tun. Ich kontaktierte dann einen Anwalt, der mir sagte, was ich als Beamter tun durfte, und ging dementsprechend vor. Moderatorin: Welche Schritte haben Sie unternommen und wie haben die Politiker darauf reagiert? M. Hilger: Ich habe mich an das Netzwerk von Lehrern und Pädagogen gewandt, mit denen ich in Kontakt stand, und gesagt: „Sollten wir den Minister nicht gemeinsam fragen, was wir tun können, um zu verhindern, dass sich Kinder in dieser beängstigenden Situation befinden, wo die natürlichen Bedürfnisse der Kinder nicht mehr erfüllt werden, wie Kontakt mit anderen Kindern haben, Kontakt mit dem Lehrer, das Zusammenspielen und das Spielen in gemischten Gruppen, das Spielen auf den Spielplätzen, turnen, … all das wurde von einem Moment an eingeschränkt. Die Gruppe der Lehrer und Erzieher wuchs und wurde allmählich zu einer Bewegung in der immer mehr Lehrer, Erzieher, Eltern und dann auch Großeltern mitmachten und in der wir zu einem bestimmten Moment sagten: es ist Zeit in die Öffentlichkeit zu gehen und Fragen zu stellen. Wir hatten auch Kontakt zu Eltern die bereits Fragen an den Minister gestellt haben: „Warum ist das so? Geben Sie mir die Beweise, sagen Sie mir, wer die Verantwortung für den verursachten Schaden von Corona-Maßnahmen übernehmen wird, denn es ist sehr klar, wenn ein Kind seine Bedürfnisse unterdrückt dann entsteht ein Schaden.“ Wir haben dann recherchiert und festgestellt, dass die Masken selbst krebserregende chemische Substanzen enthalten. Wir haben versucht, uns so weit wie möglich über die körperlichen und geistigen Auswirkungen der Maske zu informieren, und sind zu dem Schluss gekommen, dass dies fraglich ist. Wir hielten es für gerechtfertigt, unangenehme Fragen zu stellen, und wenn wir zufriedenstellende Antworten erhalten, werden wir auch mit der Situation zufrieden sein, und wir haben dies im Januar 2020 in Form eines offenen Briefes getan, weil wir auch der Meinung waren, dass es wichtig ist die Öffentlichkeit zu informieren, damit auch sie wissen, was wir denken, und dass eine öffentliche Debatte über die Frage der Maske entstehen kann. Zu dem Zeitpunkt war das Thema die Maske und die Verantwortung, wer übernimmt die Verantwortung für das Ganze, weil wir der Meinung waren, dass diese Maßnahmen unverhältnismäßig sind. In der Zwischenzeit gab es bereits Studien, die zeigten, dass Lockdownmaßnahmen nicht funktionieren, ich zitiere John Loannidis, einen der wichtigsten Forscher unserer Zeit, der relativ früh Studien gemacht hat und feststellte, dass Lockdownmaßnahmen unwirksam sind. Dies schließt die Maske ein. Es gibt Forscher, die gesagt haben, dass die Maske ein Virus nicht aufhält, ein Virus ist so klein, dass es durch die Poren der Maske gelangt, das kann man vergleichen mit … und das stammt nicht von mir, es gibt einen Forscher, der sagte: es ist wie Kaninchendraht, mit dem man Fliegen aufhalten will. Das ist sehr deutlich zu sehen, und selbst die Kinder sehen, dass das nicht möglich ist. Dies ist ein Beispiel, aber es gibt andere Beispiele, die einfach zeigen, dass diese Maßnahmen nicht haltbar sind. Ich gebe ein anderes Beispiel: man sagt Kinder wären Superpreader, was bedeutet, dass sie das Virus vermehrt überragen. Das wurde von Drosten…, das ist der Virologe der in Deutschland Deutungshoheit besitzt, von dem wurde eine solche Studie einmal veröffentlicht, diese hat er jedoch zurückgezogen. Mittlerweile gibt es in sehr vielen Ländern viele Studien, die wiederholt bestätigen, dass Kinder eine minimale Rolle in der ganzen Sache spielen, dass Kinder keine Superspreader sind, dass die Kinder die Lehrer nicht gefährden, und wenn sie krank sind dann ist das ganz minimal. Es wurde zum Beispiel eine Studie Anfang Januar in Schweden veröffentlicht, wo zwei Millionen Kinder untersucht wurden, und von diesen zwei Millionen Kindern starb niemand, 15 waren krank, waren auf der Intensivstation und wurden geheilt. Wenn wir den Prozentsatz von 2.000.000 Kindern berechnen, müssen wir uns fragen: Sind diese Maßnahmen verhältnismäßig? Müssen wir diese großen Schäden die die Kinder erleiden werden, und die Auswirkungen auf unsere Gesellschaft, müssen wir die mit in Kauf nehmen? Wir denken nicht, außer wenn uns jemand das Gegenteil beweist. Wir haben versucht, Studien zu finden, die die Wirksamkeit der Maske belegen, wir haben keine gefunden. Wir haben die beiden Studien, die die Regierung zu einer parlamentarischen Frage von der Partei ADR vorlegte, von Experten analysieren lassen und diese waren auch nicht haltbar. Also stellten wir noch einmal die Frage an unsere politischen Verantwortlichen: auf Grund von was wurde die Maskenpflicht ins Gesetz aufgenommen, und wer übernimmt die Verantwortung für den dort entstehenden Schaden? Moderatorin: Und wie haben die Politiker reagiert, ist überhaupt etwas passiert? M. Hilger: Also, der erste Brief war ja ein offener Brief, der einen Shitstorm auslöste, aber es fand keine inhaltliche Diskussion statt. Es wurde nur auf einige Punkte unserer Argumentation eingegangen, einzelne Studien wurden herausgepickt und als nicht haltbar dargestellt, aber in der Tat fand keine Diskussion statt. Wir haben weder von unserem Minister noch von unseren Parlamentariern eine Reaktion erhalten, und die Presse hat sich zum Teil negativ geäußert: Wie kann es sein, dass Lehrer oder Pädagogen einen solchen Brief an die Öffentlichkeit senden? Und wir hatten nur Fragen gestellt, wir hatten niemanden angegriffen, wir waren sehr korrekt und höflich, wir haben niemanden angegriffen. Wir waren zu der Zeit anonym, weil wir es auch nicht wussten … wir waren noch keine Bewegung, kein a.s.b.l. [Verein ohne Gewinnzweck], kein Verband, und wir wollten relativ schnell an die Presse gehen, weil wir das Gefühl hatten: dass das Ganze ein Selbstläufer würde und wir mussten ein Zeichen setzen. Und deshalb haben wir gesagt, weil wir ja noch keine Bewegung waren und niemand wollte sich allein in die Schusslinie stellen wollte da, wir ja wissen, dass man dann Anfeindungen erlebt, wir wollten einfach eine sachliche Diskussion mit unserem Ministerium, mit unserem Minister führen. Und das hat leider nicht stattgefunden. Wir haben den ersten Brief Ende Januar versandt, wie ich bereits sagte, im April war es bereits der vierte, und der vierte Brief führte zu einer Reaktion des Ministers, der uns geantwortet hat: Wir werden Ihren Brief zur Kenntnis nehmen und wir beauftragen das Gesundheitsministerium, eine Analyse zu machen. Zwei Tage später wurde die Maskenpflicht gesetzlich verabschiedet. Was wir eigentlich sehr respektlos finden, denn wenn man etwas hinterfragt und ein Problem mit etwas hat, kann man 2 Tage später kein Gesetz darüber beschließen. Nun, bis heute ist keine Antwort gekommen, wir haben inzwischen den 5. Brief an den Minister geschickt, um zu fragen, wann wir eine Antwort auf unsere Fragen erhalten werden, aber die Antworten sind noch nicht eingetroffen. Dann haben wir die Initiative ergriffen, und sind zum Bürgerbeauftragten für Kinderrechte gegangen, weil er auch eine gesetzliche Verpflichtung hat, und hier öffne ich eine Klammer. Eigentlich sollte der Bürgerbeauftragte für Kinderrechte zu jedem verabschiedeten Gesetz, das die Rechte der Kinder betrifft, seine Meinung äußern. Aber das hat auch nicht stattgefunden. Wir sind dann zu ihm gegangen und haben ihm Akten mit Berichten hinterlassen. Weil inzwischen ist unsere Bewegung so stark gewachsen dass wir viele Berichte hauptsächlich von Eltern erhalten haben, einschließlich Großeltern von Kindern, die leiden. Die Nebenwirkungen der Masken, die wir im Frühjahr vorhergesagt haben und die sich als wahr herausstellten, führen nicht nur zu körperlichen Schäden, Kindern mit Hautproblemen, Kindern mit Entzündungen im Mund, Kindern, die nicht gut schlafen, Albträume haben, Kindern, die nicht mehr zur Schule gehen wollen, vereinzelte Kinder sind in Ohnmacht gefallen, weil sie Atemnot hatten, und, und, und … ich kann euch eine ganze Liste von Berichten geben, die wir zugesandt bekommen haben, und andere Gruppierungen, mit denen wir zusammenarbeiten, erhalten ebenfalls Berichte, also es gibt es eine ganze Menge davon. Wir haben, wie gesagt, diese Berichten dem Bürgerbeauftragten für Kinderrechte übergeben mit der Bitte, dass er sie den politisch Verantwortlichen vorlegt und mit ihnen schaut, was diesbezüglich jetzt zu machen ist. Wer übernimmt jetzt die Verantwortung dafür und welche Maßnahmen werden jetzt ergriffen, damit es den Kindern besser geht? Was man auch noch bedenken muss ist, dass Traumata, die Kinder erleben, nicht ich sage das, sondern Franz Ruppert, ein bekannter Traumaforscher aus Deutschland, er sagte in einer Veröffentlichung: Menschen, die Kriege geführt haben, sind Menschen, die als Kinder traumatisiert wurden. Und wir haben derzeit eine Generation von Kindern, die traumatisiert wird. Was passiert in 20, 30 Jahren mit diesen Kindern, mit dieser Gesellschaft? Was ist die Vision des Bildungsministers, unserer Regierung, in Bezug auf die Zukunft, wohin wollen wir gehen? Ist dies die schöne neue Welt, die wir gerade erleben und die in Zukunft entstehen sollte? Dies sind sehr wichtige Themen, die unserer Meinung nach öffentlich diskutiert werden müssen und die nicht einfach von einer Gruppe von Politikern entschieden werden können. Und deshalb ist es normal, dass die Bürger aufstehen, und wenn Politiker es nicht in die Hand nehmen, nehmen die Bürger es selbst in die Hand. Ein herzlicher Appell an unsere Regierung ist daher die Forderung der Menschen, ihre Klagen ernst zu nehmen, sich mit den Menschen zusammenzusetzen um einen Modus vivendi zu finden, … wie sie gut zusammenleben können und wie es unseren Kindern besser gehen könnte. Moderatorin: Ja, der Bildungsminister hat ja eine Pressekonferenz durchgeführt in der er auch gesagt hat, dass es den Kindern insgesamt schlechter geht und die Kinder 15% Selbstmordgedanken haben und die psychische Belastung extrem zugenommen hat, sagte er selbst. Was halten Sie von den dort vorgeschlagenen Lösungen? M. Hilger: Zuerst freuen wir uns sehr, dass der Minister im Februar zugegeben hat, dass es vielen Kindern nicht gut geht. Ich denke, wenn man weiß, dass die Zahl der Kinder, die Selbstmordgedanken haben, um 15% zugenommen hat, wenn man weiß, dass in der Jugend- und Kinderpsychiatrie eine Triage [Auswahl, wer bei nicht ausreichender Kapazität eine medizinische Hilfe erhält – häufig dargestellt als Auswahl, wer überleben kann und wer sterben muss] durchgeführt werden muss, wo wir vor einem Jahr von einer möglichen Triage in den Kliniken gesprochen haben… jetzt wird die Triage in der Psychiatrie durchgeführt, aber das hört man nicht in den Medien, ist das weniger wichtig? Und ich finde das, unseren Kindern gegenüber, sehr schlimm, denn vielen Kindern geht es nicht gut, aber es scheint nicht wahrgenommen zu werden … zumindest hat der Minister dies anerkannt, und das rechnen wir ihm hoch an, er hat Maßnahmen vorgeschlagen und auch umgesetzt. Zum einen hat er Gesellschaftsspiele an Schulen und an Tagesstätten verteilen lassen, damit man mit den Kindern spielt, aber unserer Meinung nach hat das nicht den Kern der Sache getroffen. Weil der Kern der Sache ist einfach die Maske, sie ist für uns nicht haltbar, weil einfache die Beweise fehlen, die Beweise für die Wirksamkeit, und wenn diese Beweise nicht existieren, müssen wir die Maske beiseitelegen. Es gibt genügend Studien, die zeigen, dass die Maske nichts bringt, dass sie unwirksam ist, was für uns bedeutet: Die Maskenverpflichtung muss aus dem Gesetz gestrichen werden. Eine weitere Maßnahme, die der Minister ergriffen hat, ist, dass er den Lehrern mitgeteilt hat, dass sie, aufgrund der Jahresmaßnahmen, mit den Eltern Gespräche führen sollen über das Befinden ihrer Kinder. Wir haben diesbezüglich gemischte Gefühle, weil wir der Meinung sind, dass es nicht an den Lehrern ist, jetzt eine psychologische Rolle zu übernehmen, mit Schäden umzugehen, für die wir eigentlich nicht verantwortlich sind. Das Thema Verantwortung ist auch hier sehr wichtig, da derjenige, der die Verantwortung trägt, auch für die Behebung der Schäden verantwortlich sein muss, er muss auch dafür sorgen, dass die traumatisierten Kinder und Eltern versorgt und möglicherweise auf gute Weise wieder in die Spur gebracht werden. . Moderatorin: Sie sind hier in Luxemburg sehr aktiv, aber die Massenmedien berichten hier in Luxemburg eigentlich wenig darüber, was in anderen Ländern passiert. Haben Sie Informationen, Gerichtsentscheidungen darüber, was in anderen Ländern vor sich geht, denn sonst könnte sich der Luxemburger auch sagen: „Okay, das sind die Meinungen von Herr Hilger und seine Gruppe.“ Es wäre interessant zu hören, was sonst noch los ist in anderen Ländern, was wird unternommen. M. Hilger: In anderen Ländern hat es nach dem Frühjahr letzten Jahres eine Weile gedauert, aber dann Ende letzten Jahres kamen die ersten Gerichtsurteile, ich zitiere Österreich, dort hat das österreichische Verfassungsgericht die Maskenpflicht für illegal erklärt, in Bosnien das gleiche, dort ist die Maskenpflicht verfassungswidrig, in Portugal wurden Lockdown-Maßnahmen als illegal dargestellt, in Belgien auch, dann gab es österreichische Gerichtsurteile zum PCR-Test, dass dieser nicht gedacht ist Infektionen festzustellen, es ist kein Infektionsnachweis. Dann erst vor kurzem sehr wichtige Urteile zum Beispiel aus Weimar. Wo ein Gericht für 2 Schulen entschieden hat, warum 2 Schulen, weil dort Eltern aus 2 Schulen Klage erhoben haben. Die Verpflichtung eine Maske zu tragen, Testpflicht und Distanzierung wurden als illegal angesehen, und die Schulen wurden angewiesen, dies sofort abzuschaffen. Dies hat viele Kontroversen ausgelöst, und in diesen Ländern hat sich die Politik über die Gerichtsurteile hinweggesetzt. Und ich denke, das muss man sich mal vor Augen halten, was das eigentlich bedeutet. Das Gericht sagt, es ist verfassungswidrig und die Regierung macht einfach weiter! Dann muss man sich nicht wundern, wenn die Leute aufstehen und sagen, das kann nicht mehr so weiter gehen. Hier in Luxemburg haben wir es jetzt so gemacht: Wir haben zwei Säulen in unserer Bewegung. Eine Säule besteht darin, die Öffentlichkeit zu informieren, in der Hoffnung, dass ein Dialog entsteht, und die andere Säule ist der juristische Weg. In enger Zusammenarbeit mit unserem Anwalt haben wir eine Akte dem Gericht übergeben, eine Beschwerde gegen die großherzogliche Verordnung vom 20. Februar, in der festgelegt ist, dass ein Kind erst nach einer Quarantäne zurückkehren darf in die Schule, wenn es einen Test gemacht hat. Leider wurde diese Beschwerde nicht als dringend angesehen, wir wollten sie so schnell wie möglich vor Gericht bringen, aber leider wird sie erst Ende diesen Jahres, Anfang nächsten Jahres, thematisiert … leider! Eine zweite Beschwerde wird folgen, nämlich die Beschwerde gegen die Maskenverpflichtung im Gesetz. Wobei wir dann hoffen, dass die Richter dann mutig genug sind, auch zu prüfen, was andere Gerichte bereits beschlossen haben, das Argument zu prüfen. Unser Argument basiert ganz klar auf den Rechten der Kinder, wir sehen es als Verletzung der Kinderrechte und wir sehen es auch als unverhältnismäßig an, und unserer Meinung nach wurde der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit nicht eingehalten. Ganz einfach, weil Kinder eine untergeordnete Rolle in der ganzen Sache spielen und dass die verursachten Schäden durch die Maßnahmen viel größer sind als zum Beispiel die Schäden durch eine mögliches Virus, das eventuell bei einem Kind auftreten könnte. In Amerika gibt es jetzt 22 Staaten, die die Maßnahmen vollständig abgeschafft haben, was bedeutet, dass es ein normales Leben dort gibt. 9 der 22 Staaten hatten seit August 2020 keine Lockdown-Maßnahmen mehr und es gibt bereits Studien, die zeigen, dass die Unterschiede zwischen diesen Staaten, zum Beispiel Florida und Kalifornien, Staaten mit Maßnahmen, Staaten ohne Maßnahmen, dass es dort keinen Unterschied gibt bezüglich Infektionen. Derzeit gibt es 9 Staaten in Amerika, die den Impfpass verboten haben. Ich denke, das kann man nicht einfach ignoriert, leider in unseren Medien, in unseren Mainstream-Medien, hört man das nicht, aber dies sind für uns sehr wichtige Sachverhalten, die man auf dem Schirm haben muss und die nicht dazu führen dürfen, dass man nicht auf Menschen hört, und nicht mit ihnen einen Dialog führt, um einen Modus vivendi zu finden, wie man gut zusammenleben kann. Moderatorin: Was sagen Sie zu den aktuellen Schnelltests, die in Schulen durchgeführt werden? M. Hilger: Ja, in Bezug auf die Selbsttests, die kürzlich in den Schulen eingeführt wurden, aber immer noch freiwillig sind, und wir hoffen auch, dass dies so lange wie möglich so bleibt, die Schnelltests werfen einige Fragen auf. In der Tat lesen wir in der Packungsbeilage, dass diese Tests unter Laborbedingungen durchgeführt werden müssen und dass Schutzkleidung, Schutzhandschuhe und Schutzbrillen getragen werden müssen, da die Substanz, in die die Kinder das Stäbchen eintauchen, giftig ist. Da sind Chemikalien drin. Unsere Frage ist: Ist das so bei den Tests, die unsere Kinder machen müssen, wissen die Eltern Bescheid? Weil wir finden, dass, wenn Kinder so etwas benutzen, die Eltern es auch wissen müssen. Es heißt auch, dass die Tests nicht geeignet sind, nicht für Kinder gedacht sind, und auch hier fragen wir, warum Kinder mit Tests umgehen müssen, die nicht für sie bestimmt sind. Unabhängig davon wissen wir alle, dass diese Tests nicht zuverlässig sind und dass die Wahrscheinlichkeit, dass falsch positive Ergebnisse auftreten, sehr hoch ist. Und dann ist es so, dass wenn ein Kind positiv ist, ein ganzes Verfahren in Gang gesetzt wird, das auch in der Schule viele Unruhen hervorruft. Die Kinder selbst sind auch aufgeregt bevor sie die Tests durchführen müssen, und wir finden, dass, wenn so etwas zur Verfügung gestellt wird, sollten die Eltern es zu Hause tun und informiert sein. Wir stellen fest, dass dies mit zu vielen Verantwortungsfragen verbunden ist, wenn wir als Lehrer das in der Schule machen müssen. Moderatorin: Ihrer Meinung nach was wäre ein Verfahren das für alle fair sein könnte? M. Hilger: Für mich muss es einfach Transparenz geben, es kann nicht sein, dass die Bevölkerung und speziell die Kinder und Eltern in Angst versetzt werden durch Schreckensmeldungen, die nicht hinterfragt werden, die Eltern und die Kinder in eine Situation bringen die nicht mehr gesund ist. Und deshalb finde ich, sollte es einen ausgewogenen Dialog geben in einer Gesellschaft, wo man auf die eine und die andere Seite hört und wo auch die Wissenschaft gehört werden muss. Wissenschaft ist nicht nur das eine, dort gibt es auch einen Diskurs, weil die Wissenschaftler nicht alle einer Meinung sind. Ich sehe die Rolle des Politikers so, dass er gewährleistet, dass sozialer Zusammenhalt in einem Land entsteht. Dieser entsteht nicht, wenn man Menschen und immer mehr unzufriedene Menschen ignoriert. Und ein Politiker sollte eigentlich dafür sorgen, dass die Menschen, die Beschwerden haben, nicht von den Medien diffamiert werden, er sollte die Aufgabe haben das abzufedern und nach einem Modus vivendi zu suchen, wie man gut zusammenleben kann.

Quellen / Links:
https://gesichtzeigen.digital/brandneu/kinderrechte-in-der-coronazeit/

https://www.kla.tv/19744

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