Corona: wer profitiert von der Weltwirtschaftskrise?

Corona: wer profitiert von der Weltwirtschaftskrise?

Zur Bekämpfung der Corona-Pandemie wurden weltweit Maßnahmen ergriffen, die in normalen Demokratien bisher nicht denkbar waren. Zunehmend werden jedoch die verheerenden wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Maßnahmen sichtbar.

Demnach sind nach Schätzungen des Beratungsunternehmens McKinsey durch die Corona-Maßnahmen allein in Europa 59 Millionen Arbeitsplätze bedroht, wodurch sich die Arbeitslosigkeit in den kommenden Monaten verdoppeln könnte. Alarmierend ist in diesem Zusammenhang eine Feststellung des ehemaligen Professors für Wirtschafts- und Finanzpolitik, Prof. Dr. Eberhard Hamer. Nach seinen Aussagen geschieht in der Weltwirtschaft selten oder nie etwas, was nicht gesteuert ist. Demnach könnte es sich auch bei dem weltweiten Herunterfahren der Wirtschaft um eine gesteuerte Aktion handeln. Wenn dem so ist, stellt sich natürlich die Frage: Wer will so etwas bzw. wem nutzt das? Wir versuchen deshalb die Hintergründe und die Profiteure der durch Corona ausgelösten Finanz- und Wirtschaftskrise aufzuzeigen – bleiben Sie dran.

Banken auf Kosten der Krankenhäuser gerettet Nach der Finanzkrise von 2008 setzten EU-Kommission und Europäische Zentralbank, kurz EZB, alles daran, die Banken mit hohen Milliardenbeträgen zu retten. Für den Kauf von italienischen Staatsanleihen durch die EZB wurden jedoch von der italienischen Regierung heftige Einschnitte bei den öffentlichen Ausgaben gefordert. Wohlgemerkt wurden nicht irgendwelche Einsparmassnahmen gefordert, sondern u.a. ganz gezielt sozialer Kahlschlag. Dadurch sank z.B. die Anzahl der Krankenhäuser um 15 Prozent. Die Krise des Gesundheitssystems in Italien, die besonders während der Corona-Krise sichtbar wurde, ist somit eine Folge dieser Sparpolitik.

Das Gleiche geschah mit Spanien und vor allem Griechenland: Dort wurden die staatlichen Mittel zwischen 2009 und 2016 fast halbiert. Mehr als 13.000 Ärzte und über 26.000 sonstige im Gesundheitswesen Angestellte, wurden entlassen. 54 der 137 Krankenhäuser wurden geschlossen und das Budget der Übriggebliebenen um 40 Prozent gesenkt. Offensichtlich hatte bei der Bewältigung der Finanzkrise 2008 das Überleben der Banken mehr Gewicht, als das der Menschen. Es stellt sich daher die Frage: Wird dies bei der durch Corona ausgelösten Weltwirtschaftskrise anders sein? Corona – die größte Krise der Weltwirtschaftsgeschichte Innerhalb von nur drei Wochen waren infolge der Corona-Krise die Kurse des Deutschen Aktienindex um 40% gefallen. Dieses rasante Tempo übertrifft alles bisher Dagewesene – sogar den Börsencrash, der im Jahr 1929 die Weltwirtschaftskrise einleitete. Demnach ist die Situation an den weltweiten Börsen, laut dem Börsenexperten Dirk Müller, auch kritischer und gefährlicher als 1929. Damals handelte es sich um eine Wirtschaftskrise, die durch Probleme im Wirtschafts- und Finanzsystem ausgelöst wurde. Jetzt kommt zu den ohnehin schon bestehenden Problemen auch noch das weltweite Herunterfahren der Wirtschaft und die vielfach verhängten Ausgangssperren hinzu. Infolgedessen ist sowohl die Produktion vieler Branchen als auch die Nachfrage der Verbraucher eingebrochen. Nach einer Studie des deutschen Ifo-Instituts könnte das allein in Deutschland bis zu 1,8 Millionen Arbeitsplätze kosten. In den USA erwarten Ökonomen im zweiten Quartal dieses Jahres sogar einen Anstieg der Arbeitslosenquote auf bis zu 30% und einen Einbruch des Bruttoinlandsprodukts um rund die Hälfte. Damit sind die Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu einer existentiellen Bedrohung für viele Millionen Menschen geworden.

Dies schien bei den politischen Entscheidungen zu Beginn der Pandemie jedoch keine Rolle zu spielen. Man beachte hierbei die Einschätzung vom Finanzexperte Ernst Wolff (2020), ich zitiere: „Das Abschalten der Wirtschaft ist ein bewusstes Herbeiführen eines Crashs“ Corona, der perfekte Sündenbock! Laut dem Finanzexperten Dr. Markus Krall ist das Corona-Virus nicht Schuld an der erwarteten Weltwirtschaftskrise. Seiner Ansicht nach ist es lediglich der Auslöser, der eine Kettenreaktion in Gang gesetzt hat. Die Schwächung der Unternehmen und die unterbrochenen Lieferketten, die durch das Herunterfahren der Wirtschaft verursacht wurden, trafen nach Dr. Krall auf gigantische Probleme im Finanzsystem und in der Wirtschaft: So wurden z.B. durch die Null-Zins-Politik der Europäischen Zentralbank seit 2008 viele völlig unrentable Unternehmen künstlich am Leben erhalten. Diese werden jetzt mit hoher Wahrscheinlichkeit durch die Corona-Krise in den schon lange überfälligen Konkurs getrieben. Da an solche Unternehmen, allein im Euro-Raum, aber auch Kredite in Höhe von 1.500 Mrd. Euro vergeben wurden, sind nicht nur diese Unternehmen, sondern auch die Banken von einem Kollaps bedroht. Laut Dr. Krall hätte das Coronavirus in einer gesunden Wirtschaft lediglich eine Rezession ausgelöst. Durch den desolaten Zustand des Wirtschafts- und Finanzsystems wird es jetzt, seiner Einschätzung nach, jedoch zu einem Megacrash kommen. Um die wahren Ursachen zu vertuschen, ist Corona daher ein perfekter Sündenbock! Dazu ein Zitat von Franklin Delano Roosevelt, den 32. Präsident der USA: „In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auch auf diese Weise geplant war“ Corona-Krise – wer bezahlt die Zeche?

Durch die billionenschweren Rettungspakete zur Stützung der Wirtschaft und die massiven Steuerausfälle in der Corona-Krise, wird die bereits jetzt bestehende extrem hohe und weltweite Staatsverschuldung dramatisch ansteigen. Allein in Deutschland werden in diesem Jahr die Steuerausfälle durch Corona auf ca. 100 Milliarden Euro geschätzt. Der US-Amerikaner Ray Dalio, Gründer des weltgrößten Hedgefonds Bridgewater Associates geht davon aus, dass dieser Schuldenanstieg mit einer gewaltigen Vermögensumverteilung aufgefangen wird. Bereits 2013 schlug der IWF für solche Situationen eine „Sondersteuer“ von 10% auf alle Vermögenswerte der Bürger vor und schon jetzt kursieren Forderungen verschiedener Politiker für derartige Zwangsabgaben. Natürlich ist nachvollziehbar, dass allen, per Zwang geschlossenen Betrieben, geholfen werden muss. Doch sollten nicht zuerst einmal all diejenigen zur Kasse gebeten werden, die sich durch diese Corona-Pandemie über die Maßen bereichern konnten? Dies wäre doch einmal wahre Gerechtigkeit. Maßlose Bereicherung in der Corona-Krise Nach Ansicht des Experten für Wirtschafts- und Finanzpolitik, Prof. Dr. Eberhard Hamer, profitieren von den milliardenschweren Corona-Rettungspaketen der Staaten wieder einmal vor allem die Banken und Konzerne der Hochfinanz, die auf diese Weise ihre Finanzen mit öffentlichen Geldern sanieren. Doch damit nicht genug. Zusätzlich nutzt die Hochfinanz diese Krise, um sich z.B. mittels der Hedgefonds unglaublich zu bereichern. Das belegen die enormen Vermögenszuwächse der vergangenen Monate.

Noch nie in der gesamten Wirtschaftsgeschichte sind die Vermögen der Ultrareichen in so kurzer Zeit so stark angestiegen. So konnte allein die winzige Gruppe von Milliardären in den USA im Monat April 2020 ihr Vermögen um mehr als eine Viertelbillion Dollar steigern. Damit entpuppt sich diese Krise, wie schon all die vorangegangenen Finanzcrashs, wieder einmal als Mittel zur maßlosen Bereicherung der globalen Finanzelite. Dazu nochmal Ernst Wolf, er bringt es so auf den Punkt: „Wir sind in der Endphase dieses Geldsystems und was wir erleben, ist die absolute Plünderungsorgie durch die Großinvestoren.“ Die hinterhältigen Aktivitäten der Hedgefonds Hedgefonds sind nichts anderes als alternative Geldanlagen der Superreichen, da das Mindestanlagevolumen der meisten Hedgefonds bei 500.000 Euro oder mehr liegt. Schätzungen zufolge verwalten Hedgefonds derzeit weltweit mehr als 1,9 Billionen US-Dollar und können dadurch einen ganz erheblichen Einfluss auf Staaten, Unternehmen und auf unser Finanzsystem nehmen. Kennzeichen dieser Fonds ist u.a., dass sie kaum überwacht werden und auf steigende oder fallende Kurse sogenannte „Wetten“ abschließen. Dies ermöglicht ihnen ein hinterhältiges Spiel: Mit ihrer nahezu grenzenlosen Finanzmacht können sie z.B. Aktienkurse beliebig steuern, Unternehmen aufkaufen und auch gezielt ruinieren. Dadurch erzielen sie hohe Profite und bereichern sich am Leid eines Anderen. Besonders in Zeiten von Krisen ist dieses „Geschäft“ hoch lukrativ, da viele Unternehmen in finanzielle Schieflage geraten. Die Folge ist, dass die Superreichen gerade in Krisen Milliarden verdienen und Millionen normale Anleger ihr Geld verlieren, da sie diesem „Spiel“ schutzlos ausgeliefert sind. Interessenskonflikte der WHO Bereits am 16.März 2020 kommentierte Finanzexperte Ernst Wolff in einer Stellungnahme zur Corona-Krise: „Sollte irgendjemand noch an der Vorstellung festhalten, dass Politik und Behörden es im Grunde doch gut mit uns allen meinen, sei ihm ein Blick auf die Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlen.

Diese Unterorganisation der Vereinten Nationen hat sich in den vergangenen Wochen mit allen Mitteln davor gedrückt, eine Pandemie zu verkünden. Warum? Weil die Weltbank in den vergangenen Jahren an die Finanzelite Pandemie-Anleihen im Wert von ca. 100 Milliarden Dollar ausgegeben hat, über die man Folgendes wissen sollte: Pandemie-Anleihen, auch Cat Bonds genannt, können ab einem Betrag von 250.000 US-Dollar erworben werden, bringen zwischen 8 und 11 Prozent Zinsen und sind an folgende Bedingung geknüpft: Im Falle eines Pandemie-Ausbruches verlieren Investoren ihren kompletten Einsatz, weil er dann zur Linderung der Pandemiefolgen in armen Ländern eingesetzt werden soll. […] Kein Wunder also, dass die WHO sich diesmal über Wochen wie ein Wurm gewunden hat, den Eintritt des Pandemiefalles zu verkünden.“ Zitat Ende. Als Resümee sehen wir angesichts der aufgezeigten Zusammenhänge, dass es sich bei unserem Finanzsystem um ein gewaltiges Unrechtssystem handelt. In erster Linie dient es dazu, dass aller Reichtum und damit alle Macht in die Hände einiger Superreichen gelangt. Die jetzige Krise ermöglicht es diesen kriminellen Spekulanten erneut, sich die Vermögenswerte der Bürger unter den Nagel zu reißen. Gleichzeitig bietet sich uns aber auch die einmalige Chance, diese Machenschaften ans Licht zu bringen um so eine positive Veränderung dieses Systems zu bewirken.

Quellen / Links:
https://gesichtzeigen.digital/brandneu/corona-wer-profitiert-von-der-weltwirtschaftskrise/
https://www.kla.tv/17276

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